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ÖVIA-Kongress 2015 und 29. Internationales Forum für industrielle Instandhaltung

Veröffentlicht am: 22. Oktober 2015

Der alljährliche zweitägige Instandhaltungskongress wird von der ÖVIA, der Österreichischen technisch-wissenschaftlichen Vereinigung für Instandhaltung und Anlagenwirtschaft, organisiert und durchgeführt.

Prof. Dr. Hubert Biedermann, Präsident der ÖVIA © ÖVIA
Prof. Dr. Hubert Biedermann, Präsident der ÖVIA © ÖVIA

Vorstandsmitglieder ÖVIA
Präsident der ÖVIA ist Prof. Dr. Hubert Biedermann, seines Zeichens Departmentleiter der Wirtschafts- und Betriebswissenschaften an der Montanuniversität Leoben. Zu den drei Vizepräsidenten zählen außer mir noch Dipl.-Ing. Gerhard Fida, Geschäftsführer bei der Wiener Netze GmbH, und Ing. Leo Springer, Leiter Instandhaltung und Sicherheitstechnik der Constantia Teich GmbH. Geschäftsführer der ÖVIA ist seit letztem Jahr Dipl.-Ing. Alfred Kinz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Lehrstuhl WBW, Montanuniversität Leoben.

Kongressmoderation
Heuer haben wir drei Vizepräsidenten das erste Mal je einen Teil der Veranstaltung moderiert. Außerdem konnte ich unsere neue App IH-Meldung vorstellen.

Friedrich Szukitsch bei der Moderation am ÖVIA-Kongress 2015 © ÖVIA
Friedrich Szukitsch bei der Moderation am ÖVIA-Kongress 2015 © ÖVIA

Smart Maintenance
Motto des Kongresses war heuer „Smart Maintenance„, also intelligente, lernorientierte Instandhaltung. Rund 20 nationale und internationale Referentinnen und Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft stellten Erkenntnisse aus aktuellen Forschungsprojekten sowie bereits umgesetzte Best Practice Beispiele aus führenden Industrieunternehmen vor.
Insgesamt gilt der ÖVIA-Kongress mit über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern als eine der weitreichendsten Fachveranstaltungen in Österreich.

Zum Programm: http://www.oevia.at/de/4673/

Maintenance Award

© ÖVIA

Maintenance Award
Seit 2011 verleiht die ÖVIA im Rahmen des Kongresses den MA², den Maintenance Award Austria. Ausgezeichnet werden Unternehmen, die den Wandel von der klassischen Instandhaltung hin zur lebenszyklus-orientierten, integrierten Anlagenbewirtschaftung erfolgreich vollzogen haben.  Gewinner des MA² 2015 ist die Eaton Industrie Austria GmbH in Schrems.
Interview mit dem Werksleiter der Eaton Industries, Herrn Prok. Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Kolar
Zusätzlich wird der Maintenance Award Austria Innovationspreis vergeben. Dieser Preis für die Umsetzung eines innovativen Projektes bzw. Produktes im Anlagenmanagement ging 2015 an Klüber Lubrication.
Interview mit Wolfgang Christandl, Geschäftsführer der Klüber Lubrication Austria GmbH

Location
Wie schon letztes Jahr fand der ÖVIA-Kongress auch heuer wieder in der Asia Therme Linsberg statt. Diese punktet mit einer angenehmen Atmosphäre sowie einem professionellen Service.

ÖVIA-Kongress 2016
Der nächste ÖVIA-Kongress 2016 wird daher auch wieder in der Linsberg Asia Therme stattfinden, und zwar am 5. und 6. Oktober 2016.

Workshop „Industrie 4.0“ für das Österreichische Parlament

Veröffentlicht am: 30. Juli 2015
Workshop „Zukünftige Herausforderungen von Industrie 4.0“ im Palais Epstein
Workshop „Zukünftige Herausforderungen von Industrie 4.0“ im Palais Epstein © Projektteam

 Unter dem Titel „Zukünftige Herausforderungen von Industrie 4.0“ hat am 24. Juni 2015 im Palais Epstein im ersten Bezirk in Wien ein Parlamentsworkshop stattgefunden.

AIT und Parlament
Ziel des Workshops war, die Anforderungen der Themen Security und Qualifizierung im Rahmen von Industrie 4.0 für das Österreichische Parlament aufzubereiten. Die Projektführung lag bei der AIT Austrian Institute of Technology GmbH und ÖAW/ITA. Abgeordnete der verschiedenen Parlamentsfraktionen haben daran teilgenommen. Eingeladen waren eine Reihe von Stakeholdern und Experten, die sich mit dem Thema Industrie 4.0 auseinandersetzen.

Hintergrundpapier
Das Hintergrundpapier zu dem Parlamentsworkshop steht hier zum Lesen zur Verfügung: http://pub.oeaw.ac.at/ita/ita-projektberichte/ITA-AIT-1.pdf

Impulsvorträge
Am Anfang gab es zwei Impulsvortäge; Herr DI Helmut Leopold von AIT referierte über Digital Safety and Security; Frau Prof. Dr. Sabine Pfeiffer von der Universität Hohenheim widmet sich dem Thema „Industrie 4.0: Ausbildung und Qualifizierung“.

Moderierte Teilarbeitsgruppen
Vier moderierte Teilarbeitsgruppen zu den Wirkungsfeldern „Security“ und „Qualifizierung“ beschäftigten sich mit folgenden Leitfragen:

  • Wie lässt sich die Situation charakterisieren, in der Qualifizierung in ausreichendem Maße für I4.0 vorhanden ist?
  • Welche Anforderungen müssen erfüllt sein?

Ergebnis
Die Diskussionen habe ich als sehr sachlich und fruchtbar empfunden. Das Ergebnis wird im Herbst in der Parlamentsarbeitsgruppe präsentiert und die entsprechenden Schlüsse zur zukünftigen Gestaltung von Industrie 4.0  daraus gezogen.

Hausmesse und Sommerfest bei B&M TRICON

Veröffentlicht am: 14. Juli 2015
Hausmesse und Sommerfest bei B&M TRICON GmbH

Auf dem Weg zum Picknick in den Weinbergen © B&M TRICON GmbH

Unter dem Titel „Mobile Datenerfassung meets Weingut“ hat B&M TRICON am Freitag, den 3. Juli 2015, zu Hausmesse & Sommerfest in die Südsteiermark eingeladen.

Sommerfest bei B&M TRICON

Sommerfest © B&M TRICON GmbH

 Das Sommerfest der B&M TRICON GmbH hat am Georgiberg an der Steirischen Weinstraße stattgefunden. Begonnen hat es mit einem Mittagssnack mitten in den Weinbergen.

Hausmesse bei der B&M TRICON GmbH

Hausmesse © B&M TRICON GmbH

Im Anschluss gab es eine Hausmesse mit unterschiedlichen Ständen, bei denen neue Produkte vorgeführt wurden. So wurde z.B. die neueste Entwicklung der Sensor-Tags vorgestellt. Oder Etiketten, die über einen speziellen Drucker sowohl bedruckt als auch die integrierten Tags initialisiert werden können.

 

Friedrich und Sabine Szukitsch
Friedrich und Sabine Szukitsch © B&M TRICON GmbH

 

Weingut Georgiberg in Berghausen
Nach der Hausmesse gab es eine Führung durch die Weinproduktion: Von der Traubenpresse bis zum fertigen Wein. Inklusive Weinverkostung.

 

 

Führung durch die Weinproduktion beim B&M TRICON Sommerfest

Führung durch die Weinproduktion © B&M TRICON GmbH

Woher bekommt der Wein seine Farbe?
Wenn blaue/rote Weintrauben gepresst werden, ist der Saft zuerst einmal genauso hell wie bei Weißwein. Während aber beim Weißwein nur der Saft der Trauben vergoren wird, werden beim Rotwein die Trauben samt Schale verarbeitet. Die roten Trauben werden zerquetscht, heraus kommt die sogenannte Maische. Liegen dann die Beeren nur wenige Stunden auf der Maische, entsteht Rosé-Wein. Die rote Farbe des Weines kommt erst bei der Gärung aus den Traubenschalen zustande.

Festtafel beim Sommerfest der B&M TRICON GmbH

Festtafel beim Sommerfest © B&M TRICON GmbH


Ausklang bei Spanferkel und Musik

Am Abend ging das B&M-Sommerfest bei Spanferkel und musikalischer Unterhaltung zu Ende. Der Event war wirklich gut organisiert und von den Damen hervorragend betreut.

 

Gäste und MitarbeiterInnen beim Sommerfest und der Hausmesse der &M TRICON GmbH

Gäste und MitarbeiterInnen beim Sommerfest und der Hausmesse © B&M TRICON GmbH

Industrie 4.0 im Mittelstand – Familienunternehmen macht den ersten Schritt

Veröffentlicht am: 9. Juli 2015

Von Herrn Professor Viktorio Malisa, F-AR Verein zur Förderung der Automation und Robotik, habe ich den Link zu diesem wirklich interessanten Artikel auf „MM Maschinenmarkt – Das Industrieportal“ erhalten:

Industrie 4.0 im Mittelstand – Familienunternehmen macht den ersten Schritt
Dass Industrie 4.0 nicht allein Thema der Großindustrie ist, zeigen die Sanner GmbH und sechs Partner mit dem von der IHK Darmstadt initiierten Projekt Cyplflex. Mehr …

KMUs und Big Data

Veröffentlicht am: 10. Juni 2015
Digital networked Data - KMUs und Big Data 8.6.2015

© Digital networked Data

Workshop
Am 8. Juni 2015 war ich zum Workshop „KMUs und Big Data„, veranstaltet von „Digital networked Data„, geladen. Die Digital networked Data ist eine Plattform für Innovation und Erforschung vernetzter digitaler Daten. Das Ziel dieser Plattform ist es, vorhandene IKT Stärkefelder in Österreich für die zukünftigen Datenmärkte zu bündeln, um hier Spitzenstellungen einzunehmen.

Veranstaltungsort
Der Workshop war im schönen, repräsentativen Festsaal des OVE (Österreichischer Verband für Elektrotechnik) in der Eschenbachgasse 9 im ersten Wiener Gemeindebezirk angesiedelt.

Big Data und Data-driven Business
Gute Einleitung zum Thema „Big Data und Data-driven Business“ von Frau Prof. Lindstaedt, Vorstand der Digital networked Data. Sie hat in diesem Zusammenhang das Know-Center, in dem sie Managing Director ist, vorgestellt und das Thema Big Data ein bisschen ausgebreitet.

Digital networked Data - KMUs und Big Data 8.6.2015

© Digital networked Data

Thementische
Von 16 bis 17.30 Uhr standen Expertinnen und Experten aus ganz Österreich an speziellen Thementischen zur Verfügung:

  • Akzeptanz durch Privacy und Security
    Christian Derler, Joanneum Research
    Peter Kieseberg, SBA Research
  • Datenauswertung und Sensorik
    Gerd Hesina, VRVis
    Thoman Natschläger, Software Competence Center Hagenberg
    Herwig Zeiner, Joanneum Research
  • Anwendungsgebiete und Erfolgsgeschichten
    Georg Güntner, Salzburg Research
    Hermann Stern, Know-Center

Studie “Roadblocks bei KMUs”
Dann wurde nach einer kurzen Pause das Ergebnis der Studie „Roadblocks bei KMUs“ von Christian Derler vom Joanneum Research präsentiert. Diese Studie steht hier zum Download bereit: http://networkeddata.at/fileadmin/user_upload/DnD_Bericht_Roadblocks.pdf

Podiumsdiskussion
Bei der anschließenden Podiumsdiskussion war ich auch eingeladen, am Podium Platz zu nehmen. Dort haben wir zu viert die Aspekte diskutiert, die wir bei den Tables und bei der Präsentation gehört haben. Herr Ritt hat moderiert, am Podium waren außerdem auch Prof. Lindstaedt und Hr. Natschläger von SCCH Hagenberg.

KMUs und Big Data
Abschließend bleibt mir nur noch festzustellen: Es war eine rundum gelungene, kompetent besetzte Veranstaltung mit einem interessanten und wichtigen Thema.

Report Verlag-Podiumsdiskussion „Automatisierung: Neue Möglichkeiten für Unternehmen“

Veröffentlicht am: 7. Mai 2015
Alfred Smyrek, Werksleiter Wien, Henkel Central Eastern Europe

Gastgeber DI Alfred Smyrek, Werksleiter Wien, Henkel Central Eastern Europe

Im Moment bin ich ziemlich umtriebig auf Veranstaltungen unterwegs. Nach den Instandhaltungstagen 2015 am 22. und 23.4.2015 in Klagenfurt ging es gleich am Montag, den 27.5.2015 zur Podiumsdiskussion des Report Verlages.

Diese Podiumsdiskussion „Automatisierung: Neue Möglichkeiten für Unternehmen“ ging bei Henkel Central Eastern Europe im dritten Bezirk in Wien über die Bühne.

Friedrich Szukitsch bei der Podiumsdiskussion vom Report Verlag am 27.4.2015

Friedrich Szukitsch bei der Podiumsdiskussion vom Report Verlag am 27.4.2015

Und wieder einmal stand ich – diesmal allerdings ungeplanterweise – am Podium, da ich zu einigen Aspekten gefragt und in die Diskussion eingebunden wurde.

Podiumsdiskussion Report Verlag 27.4.2015_03

Friedrich Szukitsch und Martin Szelgrad

Podiumsdiskussion Report Verlag 27.4.2015_04

Fazit: Es war eine gelungene und vor allem auch kompetente Veranstaltung, von Herrn Szelgrad, seines Zeichens Chefredakteur im Report Verlag, wie immer hervorragend moderiert.

Alle Fotos: Milena Krobath/Report Verlag

Aus dem Kurzbericht des Podium Verlages:
In der Industrie 4.0 verschmelzen reale und virtuelle Welten: Maschinen entscheiden autonom, Geräte kommunizieren untereinander, Anlagen und Werkzeuge können an wechselnde Produkt- oder Produktionswünsche angepasst werden. Welche Chancen tun sich mit der Vernetzung von Maschinen im Verkehr, in Gebäuden und Anlagen auf – insbesondere in der produzierenden Industrie? Und wie steht es dazu mit der Sicherheit?  Am 27. April diskutierten hochrangige Vertreter aus Wirtschaft und Politik. Knapp 100 Besucherinnen und Besucher waren zum Podiumsgespräch des Report Verlag gekommen, das bei Henkel im 3. Bezirk in Wien stattfand.

„Industrie 4.0 bedeutet für mich die radikale Veränderung von Geschäftsprozessen und Geschäftsmodellen zur Steigerung der Flexibilität, der Individualisierung, Servicequalität und Kundenorientierung bei gleichzeitiger Erhöhung der Produktivität“, definiert Walter Oberreiter, Business Strategy Consultant CSC. Er sieht große Herausforderungen gerade im Bereich der Sicherheit. Hier seien entsprechend sichere Systeme nötig ebenso wie das Vertrauen und die Wahl des richtigen Lösungspartners. Oberreiter beobachtet einen Trend zur Serviceorientierung: Produkte werden zunehmend durch Dienstleistungen ersetzt.

Bei der Verknüpfung von IT und Maschinentechnik ist für Josef Kranawetter, Geschäftsführer Weidmüller, wichtig, „alle Verantwortlichen an einen Tisch zu bringen – bis hin zum Management. Es geht dabei um eine einzige Frage: ‚Was möchte ich von meiner Maschine wissen?’“ Doch nicht jeder Prozess muss Kranawetter zufolge auch in einer Netzwerkkommunikation abgebildet werden. „Sicherheit beginnt dort, wo man festhält, welche Daten überhaupt kommuniziert werden“, appelliert er. „Wir brauchen heute eine Informationsstruktur, in der SAP oder andere ERP-Software direkt mit den Sensoren an den Maschinen spricht und etwa Energiewerte dem produzierten Stück direkt zurechnet.“

„Wir können an unserem Standort nur bestehen, wenn wir unsere Prozesse beherrschen und diese Veränderungen selbst steuern“, betont Alfred Smyrek, Werksleiter Wien, Henkel Central Eastern Europe. Sämtliche Anlagen und die gesamte Produktion bei Henkel laufen verkettet ab – inklusive Lager- und Transportprozesse. Dazu ist ein hoher Automatisierungsgrad wichtig, denn Stehzeit kostet ebenfalls viel Geld. „Wir befinden uns bereits mitten im Wandel und definieren heute die Anforderungen an die Ausbildung jener Fachkräfte, die wir in ein paar Jahren suchen werden.“
Weiterlesen …

Video
Ein Kurzvideo wurde ebenfalls gemacht, es ist hier abrufbar.

Praxistage 2015 – Industrie 4.0 quo vadis

Veröffentlicht am: 16. April 2015

Praxistage-Bericht aus Sicht meiner Mitarbeiterin Silvia Kobsik:

Ich mag meinen Büroalltag. Sehr sogar. Trotzdem habe ich gleich zugesagt, unseren Stand bei den Praxistagen am 23. und 24. März 2015 mitzubetreuen.

Die Praxistage finden immer in der Belètage des Palais Eschenbach im 1. Bezirk statt. Ein altehrwürdiges Gebäude, 1872 von Kaiser Franz Josef I. eröffnet. Der Standaufbau im Präsidentenzimmer war im Nu erledigt. Wir mussten nur die mitgebrachten Prospekte und ein paar Zuckerl am Tisch verteilen. Die Herren Friedrich und Daniel Szukitsch kümmerten sich um die technischen Belange und brachten die Laptops und das Tablet zum Laufen.

Friedrich und Daniel Szukitsch bei den Praxistagen 2015

Kurz vor dem Ansturm: Friedrich und Daniel Szukitsch bei den Praxistagen 2015

Am Nachmittag habe ich meinen Chef zum ersten Mal bei einem Vortrag erlebt: Industrie 4.0 – quo vadis. Ich kannte die Vortragsunterlagen inhaltlich natürlich schon. Live dabei hat der Inhalt aber gleich noch mehr Aussagekraft. Ich fand den Vortrag sehr gelungen: Authentisch und  professionell in der Darbietung, inhaltlich kompetent und trotzdem gut verständlich.

Fazit: Tolles Ambiente, interessante Gespräche, super Buffet. Den ganzen Tag die wärmenden Sonnenstrahlen der ersten Frühlingssonne im Rücken. Raus aus dem Büro ist auch mal gut!

Das Vortragsvideo gibt es übrigens mittlerweile auf der Website der Praxistage zum Nachschauen:
http://www.praxistage.at/Galerie/Datei?p=8170.
Oder direkt auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=c77FZeqF-6I#t=1260.

Und hier die Präsentation als PDF: Vortrag von Ing. Friedrich Szukisch: Industrie 4.0 – quo vadis

12. Österreichischer IT- und Beratertag der UBIT in der Wiener Hofburg

Veröffentlicht am: 5. Dezember 2014

Für mich ist der Branchenevent des WKÖ-Fachverbandes UBIT (Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT) ein regelmäßig und gern besuchter Pflichttermin. Der heurige 12. Österreichische IT- und Beratertag am 27. November 2014 stand ganz im Zeichen erfolgreicher Innovationsstrategien.

Innovationsmentor Jens-Uwe Meyer, Wahrnehmungskünstler Sha., Jan Willem Kradolfer (ICMCI), Familienministerin Sophie Karmasin, UBIT-Obmann Alfred Harl und Walking Chair Designer Fidel Peugeot

Innovationsmentor Jens-Uwe Meyer, Wahrnehmungskünstler Sha., Jan Willem Kradolfer (ICMCI), Familienministerin Sophie Karmasin, UBIT-Obmann Alfred Harl und Walking Chair Designer Fidel Peugeot (Bild: FV UBIT/Strasnik)

Diskussionen und Vorträge
In den hochkarätig besetzten Diskussionen und Vorträgen des IT- und Beratertages in den Redoutensälen der Hofburg Wien hat mich unter anderem Matias Del Campo, Professor an der University of Michigan, der großes Innovationspotenzial im Feld des multimateriellen 3-D-Druckens sieht, genauso beeindruckt wie der Innovationsmentor und Erfolgsautor Jens-Uwe Mayer oder Volker Stich vom Forschungsinstitut Aachen sowie der Österreicher Prof. Friedrich Prinz, der seit mehr als 20 Jahren in Stanford lehrt.

Nachlese
Die UBIT bietet eine Nachlese auf ihrer Website an:
https://www.wko.at/Content.Node/branchen/oe/sparte_iuc/Unternehmensberatung-und-Informationstechnologie/Zahlen/12.-Oesterreichischer-IT–und-Beratertag:-Innosaurier-oder-.html

 

 

Industrie 4.0 ist ein Konzept + UBIT-Arbeitskreis Industrie 4.0

Veröffentlicht am: 25. September 2014

Industrie 4.0 ist ein Konzept!
Industrie 4.0 ist im letzten halben Jahr zu einem dominierenden Thema, böse Zungen behaupten Hype, geworden. Vor allem auch die Marketing-Abteilungen haben den Begriff nach bzw. parallel zu Big Data aufgegriffen. Und das ist auch gut so, damit wird das Schlagwort Industrie 4.0 bekannt. Aber Vorsicht, wenn Ihnen ein Verkäufer weismachen will, dass Sie bei ihm Industrie 4.0 kaufen können, seien Sie skeptisch: Ich versuche immer wieder in meinen Vorträgen und Gesprächen klarzumachen, dass Industrie 4.0 ein Konzept, in vielen Bereichen eine Vision ist, mit vielen Bausteinen und Themen. Vieles davon gibt es technologisch schon (teilweise auch schon länger), einiges gehört noch entwickelt oder verbessert. Aber was fehlt ist die Integration, das Zusammenspiel der Bausteine und Konzepte und das bedeutet noch viel Forschungs- und Standardisierungsarbeit. Und damit sind wir schon bei der Problematik, dass noch einige Zeit ins Land ziehen wird, bis wir in Europa behaupten könnten, Industrie 4.0 ist umgesetzt.

Arbeitskreis Industrie 4.0
Um die Chancen von Industrie 4.0 auch für den KMU-Bereich zu erschließen, wurde von der Wirtschaftskammer/UBIT Wien ein Arbeitskreis Industrie 4.0 eingerichtet und ich als deren Sprecher eingesetzt. Wir werden noch im Herbst mit unserer Arbeit beginnen mit dem Ziel, unsere Mitglieder bei dem Thema fit zu machen, aber auch die Interessen der IT-Dienstleister_innen und Unternehmensberater_innen zu vertreten. Mehr dazu werde ich hier laufend berichten.

Was ist eigentlich Industrie 4.0 ?

Veröffentlicht am: 6. März 2014

Warum bin ich auf das Thema überhaupt aufmerksam geworden? Nun, es beinhaltet einen Großteil dessen, was wir als Dienstleistung anbieten und worin wir über 30 Jahre Erfahrung haben. Aber was ist Industrie 4.0?  Warum 4.0? Was ist dann 2.0? Dazu muss ich ein wenig ausholen.

Die industriellen Revolutionen

Bisher kannte man in der Geschichte im Wesentlichen drei industrielle Revolutionen. Die erste gründete sich mit dem Einsatz von Maschinen, getrieben von Wasser und Dampf. Bald darauf folgte eine zweite industrielle Revolution durch den Einsatz elektrischer Energie und den Aufbau von Fließbändern und der Massenfertigung. Als nächster Schritt erfolgte der Einsatz von Elektronik und IT, bezeichnet als die dritte industrielle Revolution.

Industrie 4.0 - Grafik industrielle Revolutionen

Initiative Industrie 4.0

Auf Grund der Zielsetzung der deutschen Bundesregierung, den Standort Deutschland in seiner Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten bzw. zu stärken, hat der „Arbeitskreis Industrie 4.0“ Umsetzungsempfehlungen für eine nächste, so bezeichnete vierte industrielle Revolution erarbeitet. Dem Informationszeitalter angepasst und auch aus meiner Sicht als gelungene Marke wurde als Titel Industrie 4.0 gewählt.

Was steckt dahinter?

Jetzt wissen wir zwar, warum das Industrie 4.0 heißt, wir wissen aber noch immer nicht, was dahinter steckt. Die Idee ist, vereinfacht gesagt, durch intensive Vernetzung von IT-Systemen innerhalb und außerhalb der Unternehmen sowie durch den Einsatz neuer IT- und Steuerungsarchitekturen schneller, kundenorientierter, qualitativ hochwertiger und mit geringerem Ressourceneinsatz zu produzieren. Denn das sind auch die Herausforderungen für die industrielle Produktion. Die Losgrößen sinken durch immer ausgeprägtere Individualisierung für den Kunden. Und das in einer für Massenfertigung ausgelegten Produktionsumgebung. Die Produktzykluszeiten und die Zeitspanne von Design to Market werden immer kürzer. Der gleichzeitige  Kostendruck zwingt zu optimiertem Ressourceneinsatz, wobei die Energiekosten immer mehr Bedeutung gewinnen werden. Diese Hürden können nicht mehr durch kontinuierliche Verbesserungen genommen werden, sondern nur mehr durch revolutionäre Schritte.

Einzelmaßnahmen und Gesamtkonzept

Das Spannende an der Geschichte ist ja, dass die Revolution nicht in den Einzelmaßnahmen liegt, sondern in der Umsetzung der Gesamtkonzepte. Denn die dann noch in weiteren Beiträgen aufgeführten Einzelmaßnahmen wurden punktuell bereits umgesetzt, sind bis auf wenige Ausnahmen also nicht neu. Neu jedoch ist die  Umsetzung und das Zusammenspiel aller Ideen, welche hinter Industrie 4.0 stehen.

ARS-Workshop im Juni und Oktober 2016: Industrie 4.0 Individuelle Chancen durch Design Thinking