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Report Verlag-Podiumsdiskussion „Automatisierung: Neue Möglichkeiten für Unternehmen“

Veröffentlicht am: 7. Mai 2015
Alfred Smyrek, Werksleiter Wien, Henkel Central Eastern Europe

Gastgeber DI Alfred Smyrek, Werksleiter Wien, Henkel Central Eastern Europe

Im Moment bin ich ziemlich umtriebig auf Veranstaltungen unterwegs. Nach den Instandhaltungstagen 2015 am 22. und 23.4.2015 in Klagenfurt ging es gleich am Montag, den 27.5.2015 zur Podiumsdiskussion des Report Verlages.

Diese Podiumsdiskussion „Automatisierung: Neue Möglichkeiten für Unternehmen“ ging bei Henkel Central Eastern Europe im dritten Bezirk in Wien über die Bühne.

Friedrich Szukitsch bei der Podiumsdiskussion vom Report Verlag am 27.4.2015

Friedrich Szukitsch bei der Podiumsdiskussion vom Report Verlag am 27.4.2015

Und wieder einmal stand ich – diesmal allerdings ungeplanterweise – am Podium, da ich zu einigen Aspekten gefragt und in die Diskussion eingebunden wurde.

Podiumsdiskussion Report Verlag 27.4.2015_03

Friedrich Szukitsch und Martin Szelgrad

Podiumsdiskussion Report Verlag 27.4.2015_04

Fazit: Es war eine gelungene und vor allem auch kompetente Veranstaltung, von Herrn Szelgrad, seines Zeichens Chefredakteur im Report Verlag, wie immer hervorragend moderiert.

Alle Fotos: Milena Krobath/Report Verlag

Aus dem Kurzbericht des Podium Verlages:
In der Industrie 4.0 verschmelzen reale und virtuelle Welten: Maschinen entscheiden autonom, Geräte kommunizieren untereinander, Anlagen und Werkzeuge können an wechselnde Produkt- oder Produktionswünsche angepasst werden. Welche Chancen tun sich mit der Vernetzung von Maschinen im Verkehr, in Gebäuden und Anlagen auf – insbesondere in der produzierenden Industrie? Und wie steht es dazu mit der Sicherheit?  Am 27. April diskutierten hochrangige Vertreter aus Wirtschaft und Politik. Knapp 100 Besucherinnen und Besucher waren zum Podiumsgespräch des Report Verlag gekommen, das bei Henkel im 3. Bezirk in Wien stattfand.

„Industrie 4.0 bedeutet für mich die radikale Veränderung von Geschäftsprozessen und Geschäftsmodellen zur Steigerung der Flexibilität, der Individualisierung, Servicequalität und Kundenorientierung bei gleichzeitiger Erhöhung der Produktivität“, definiert Walter Oberreiter, Business Strategy Consultant CSC. Er sieht große Herausforderungen gerade im Bereich der Sicherheit. Hier seien entsprechend sichere Systeme nötig ebenso wie das Vertrauen und die Wahl des richtigen Lösungspartners. Oberreiter beobachtet einen Trend zur Serviceorientierung: Produkte werden zunehmend durch Dienstleistungen ersetzt.

Bei der Verknüpfung von IT und Maschinentechnik ist für Josef Kranawetter, Geschäftsführer Weidmüller, wichtig, „alle Verantwortlichen an einen Tisch zu bringen – bis hin zum Management. Es geht dabei um eine einzige Frage: ‚Was möchte ich von meiner Maschine wissen?’“ Doch nicht jeder Prozess muss Kranawetter zufolge auch in einer Netzwerkkommunikation abgebildet werden. „Sicherheit beginnt dort, wo man festhält, welche Daten überhaupt kommuniziert werden“, appelliert er. „Wir brauchen heute eine Informationsstruktur, in der SAP oder andere ERP-Software direkt mit den Sensoren an den Maschinen spricht und etwa Energiewerte dem produzierten Stück direkt zurechnet.“

„Wir können an unserem Standort nur bestehen, wenn wir unsere Prozesse beherrschen und diese Veränderungen selbst steuern“, betont Alfred Smyrek, Werksleiter Wien, Henkel Central Eastern Europe. Sämtliche Anlagen und die gesamte Produktion bei Henkel laufen verkettet ab – inklusive Lager- und Transportprozesse. Dazu ist ein hoher Automatisierungsgrad wichtig, denn Stehzeit kostet ebenfalls viel Geld. „Wir befinden uns bereits mitten im Wandel und definieren heute die Anforderungen an die Ausbildung jener Fachkräfte, die wir in ein paar Jahren suchen werden.“
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Video
Ein Kurzvideo wurde ebenfalls gemacht, es ist hier abrufbar.