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Arbeitsgruppe Industrie 4.0 im bmvit

Veröffentlicht am: 3. Dezember 2014

Das erste Industrie 4.0-Arbeitsgruppen-Treffen fand mit 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am 7. November 2014 direkt im BMVIT in der Radetzkystraße 2 statt. Der Vorsitzende DI Bruno Lindorfer hat die Ziele vorgestellt und definiert. Es war also einmal ein erstes Kennenlernen.

AG 6, „NAPFI“ (NAtionale PlattForm Industrie 4.0)
Ich gehöre jetzt also zur Arbeitsgruppe AG 6, „NAPFI“ (NAtionale PlattForm Industrie 4.0).

Technologische Grundlage sind cyber-physische Systeme (CPS) und das Internet der Dinge.

http://www.bmvit.gv.at/innovation/produktion/fabrik_uebersicht.pdf

Themen der Arbeitsgruppe

  • Rahmenbedingungen: Welche Rahmenbedingungen müssen in Österreich für die Umsetzung von Industrie 4.0 geschaffen werden?
  • Erhebung von Wissensbedarfen zu Industrie 4.0: Welche Erhebungen (z.B. Studien, Statistiken) zur Bewertung der IST-Situation von Industrie 4.0 in Österreich sind erforderlich?
  • Industrie 4.0 und Fragen der Globalisierung / Internationalisierung Welche Rolle spielt die Globalisierung im Rahmen von Industrie 4.0? Welche Zusammenarbeit mit anderen internationalen Initiativen (z.B. DE; oder gesamt europäische) soll angestrebt werden?
  • Kommunikationsstrategien: Welche Kommunikationsstrategien sollen im Rahmen von Industrie 4.0 in Österreich verfolgt werden?

Ziel und Zweck der Plattform
Das Mission Statement gibt Ziel und Zweck der Plattform wie folgt an: Die österreichische Plattform Industrie 4.0 ist nach der deutschen Plattform Industrie 4.0 die weltweit zweite ihrer Art. Eine damit vergleichbare Einrichtung gibt es mit der „Smart Manufacturing Leadership Coalition“ nur noch in den USA. Die Aktivitäten der österreichischen Plattform Industrie 4.0 entstehen aus dem Bedürfnis österreichischer Industriebetriebe, bereits bestehende als auch zukünftige Aktivtäten zu bündeln, aufeinander abzustimmen und zu koordinieren.

Zielgruppen
Laut Mission Statement richtet sich die Plattform Industrie 4.0 in erster Linie an
(a)        Industrieunternehmen der österreichischen Sachgüterindustrie (dabei vor allem große und mittlere Unternehmen im Sinne der Definition der Europäische Union) als Bedarfsträger;
(b)        Anbieter von Industrie 4.0 Dienstleistungen und Produkten;
(c)        Vertreter der österreichischen Arbeiter- und Angestellten im Produktionssektor
(d)        Österreichische Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen;
(e)        Politische Entscheidungsträger im Umfeld von Technologie-, Innovations- und Wirtschaftspolitik
(f)        die interessierte Öffentlichkeit;
(g)        die österreichischen Medien

Zu den Maßnahmen der Plattform zählen u.a.
D)        Erarbeitung eines Industrie 4.0 Masterplans für Österreich im Sinne des zentralen Ziels und Zwecks der Plattform;
E)        Planung, Durchführung und/oder Unterstützung von Veranstaltungen für die Zielgruppen zu Industrie 4.0 (Spezial-)Themen sowie zu Aktivitäten der Plattform;

Chancen von INDUSTRIE 4.0:
Die Chancen von Industrie 4.0 sind im Mission Statement der Plattform Industrie 4.0 wie folgt festgehalten:

  • Individualisierung der Kundenwünsche (Losgröße 1)
    Auch kleine Losgrößen können mit ähnlich geringen Kosten wie große Stückzahlen produziert werden (Ausschaltung des Gesetzes der „Economy of Scale“)
  • Optimierte Entscheidungsfindung im Produktionsablauf in Real Time
  • Steigerung der Ressourcenproduktivität und -effizienz
  • Wertschöpfungspotenziale durch völlig neue Dienstleistungen (radikal neue Geschäftsmodelle)
  • Demografie-sensible Arbeitsgestaltung / Work-Life-Balance
  • Steigerung der globalen Wettbewerbsfähigkeit für Hochlohnstandort (wie Österreich)

Nächster Arbeitsgruppentermin
Der nächste Arbeitsgruppentermin wird Anfang Jänner stattfinden. Ein genaues Datum ist noch nicht bekannt.